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für Patienten


Intensivstation

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für Angehörige



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nach Komplikationen




Intensivstation nach Komplikationen:



Im Gegensatz zu einer geplanten Aufnahme auf die Intensivstation kommt die Aufnahme nach einer Komplikation während des Krankenhausaufenthaltes überraschend.

Die Ausgangssituation bei ist eine grundlegend andere, wenn der Patient nach ärztlichem Dazutun kranker ist wie zuvor. Sowohl medizinisch als auch im Miteinander zwischen Angehörigen und behandelnden Ärzten und Pflegekräften. Das Vertrauen ist in dieser Situation natürlich erst einmal dahin.

Sie errinnern sich zu diesem Zeitpunkt an die Risiken, über die der Operateur und der Anästhesist Sie oder ihren Angehörigen aufgeklärt hat. Es sagt sich leicht und hört sich auch nicht schlimm an: „Blutung, Infektion und Selbstauflösung von Nähten“. Diese 3 Worte haben für einen Fachkundigen in etwa den gleichen Schrecken wie die Worte Autounfall, Arbeitslosigkeit und Tot des Partners bei einem medizinischen Laien. Vor der Operation konnte der Laie diese Worte nicht mit Inhalt füllen. Jetzt wo eine Komplikation eingetreten ist, beginnt man zu ahnen was dahinter steckt.

Grund dafür können Komplikationen durch die Operation und die Narkose sein. Es können also Probleme auftreten, die direkt mit dem ärztlichen Tun in Zusammenhang stehen.

Andererseits ist die Schwächung durch den Eingriff häufig der Grund dafür, daß chronisch schwer vorerkrankte Patienten sich langsam erholen. In dieser Situation kann der geschwächte Patient auch vollständig zusammenbrechen. Für die Angehörigen kommt dieser schwere Rückschlag häufig unvermutet. Vor allem dann, wenn Patienten geplant ins Krankenhaus gekommen sind und zu Hause noch ganz gut ihren Alltag gestaltet haben, ist schwer zu verstehen, warum sie plötzlich so krank werden können.



Liegt eine schwerwiegende Komplikaton vor, bleibt der Patient in der Regel für mehrere Tage, manchmal einige Wochen auf der Intensivstation. Wie lange der Aufenthalt bis zu einer Stabilisierung dauert kann im Einzelfall nie vorher gesagt werden. Wichtig ist deshalb das Gespräch mit dem behandelnden Stationsarzt. Am Besten übernimmt eine Person dieses Gespräch im Sinne eines Mittlers, der seine Informationen an die übrigen Familienmitglieder weitergibt. Das hat den Vorteil, daß der Arzt immer mit der selben Kontaktperson spricht und dieser einen besseren Eindruck über den Verlauf bekommt. Der kann sich Arzt bei einem Gespräch mehr Zeit nehmen, als wenn er gleich drei oder vier Ansprechpartner hat.

Verschiedene Gründe für Komplikationen:



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